Polens Verhältnis zur Europäischen Union

Auf The European Circle gibt es einen Artikel der einen Blick darauf wirft, wie es in Polen um die Sympathie und Unterstützung für die Europäische Union bestellt ist. Anlass ist auch das bevorstehenden Jahrestreffens der Europäischen Bewegung International am 25./26. November 2011 in Warschau. Da werden wir übrigens auch sein!

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Heiße Schokolade im Buchladen

In der Dobra-Straße gibt es einen ganz ausgezeichnet Laden, der zwingend erwähnt und gelobt werden muss. Die Buchhandlung “Czuły Barbarzyńca” (Dobra 31) ist nämlich gleichzeitig auch ein Café. Man sitzt dort toll zwischen diversen Büchern, auf der Galerie/Empore oben hat man es ein bisschen ruhiger.

Unser kulinarisches Augenmerk liegt immer auf der heißen Schokolade, gerade jetzt, wo es kälter wird in Warschau, der Winter naht. Diese besteht aus Schokolade, Schokolade und Schokolade und selbst gierigen Menschen ist die kleine Tasse anempfohlen.

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Galerie-Tour in der ehemaligen Wodka-Fabrik Koneser

Es zieht einen doch immer an die Lieblingsorte zurück. Wir sind wieder im Koneser und gibt es gibt immer wieder neues zu entdecken.

In der Galerie Klatka gibt es eine Ausstellung “Jesus Soler”, was ein bisschen aussieht, wie malen nach zahlen weil der Künstler mit farbigen Flächen arbeitet und die Farben nicht unbedingt nahe an den natürlichen Farben sind. Aber interessant zu sehen allemal.

Die Galerie Klimy Bochenskiej hat mal wieder geschlossen, was man aber erst final weiss, wenn man sich in den zweiten Stock begeben hat. Man versäumt zeitgenössische Werke Warschauer Künstler. Die Galerie befindet sich im Verwaltungsgebäude der ehemaligen Wodka-Fabrik, entsprechend verwinkelt und klein sind die Räume.

Dafür hat Dorum Art geöffnet. Die Galerie ist viel mehr als eine Galerie. Sie ist auch Café mit einer überraschend großen und leckeren Auswahl.

Die ausgestellten Kunstwerke sind zum einen Bilder, dann haben die Künstler, die dort ausstehen viel mit Glas gearbeitet und moderne Mosaike und Skulpturen erschaffen.

 

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Dreharbeiten in Warschau

Wir sind am Wochenende nicht zum Spaß hier. Es wird gedreht und neben dem eigentlichen Thema haben wir uns spontan dazu entschieden, einen kleinen Cityguide Warschau zu drehen. Es wird ein sehr persönlicher Stadtführer, weil wir nur die Dinge gedreht haben, die wir wirklich mögen.

Los gegangen – und so wird auch die Reportage werden – ist es in der Neustadt.

Von dort aus geht es dann weiter kurz nach Praga, u.a. natürlich in den Koneser, wo sich wiederum viel getan hat.

Weitere Stationen sind der Altstadt-Marktplatz, das Schloß, die Krakowskie Przedmieście, der Sachsenpark, die Nowy Swiat mit der Brave New World. Am Abend dann natürlich die lieben Klassiker wie Chodna25Pawilony, Traum einer Biene, Hydrozagadka und Skad Butalek.

Wenn unser Cityguide fertig ist, gibt es ihn auch hier zu sehen. Bis dahin: Warschau selbst anschauen. Lohnt sich!

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Hilton in Warschau

Da es nun keine Wohnung mehr in Warschau gibt, wohnen wir an diesem Wochenende im Hilton. Das Hilton ist ganz großartig, liegt unweit des Bahnhofs und unweit der Jana Pawla II-Straße, die ein Stückchen weiter zur Slominkiego geführt hat, der früheren Wohnung. Mein Zimmer liegt in der 24sten Etage, also sehr weit oben mit einem phantastischen Blick auf die Stadt.

Das Zimmer hat wunderbar große Panoramafenster, man hat einen sehr schönen Blick über die Stadt. Die Zimmer sind Hilton-like eingerichtet, das Bett bequem die Minibar gefüllt, was will man mehr.

Und der Blick ist großartig. Hier Fotos von Tag, vom Abend und bei Nacht. Schön schön hier!

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Eine kleine Busfahrpolemik!

Zugegeben, es ist ein kleines Experiment. Nach drei schönen, ereignisreichen Tagen in Warschau und einem herzlichen, lautstarken Abschied steigen Bastian und ich in das Transportvehikel unserer Wahl  – den Bus. Preislich mit 13 Euro unschlagbar, liegen nichtsdestotrotz 10 Stunden nächtliche Überlandfahrt Richtung Berlin vor uns. Direkt im Anschluss geht´s für mich zum Job. Ich bin skeptisch und frage mich, ob die knapp 30 Euro für den schnelleren, komfortableren Zug nicht vielleicht doch gut investiert gewesen wären.

Der erste Eindruck ist allerdings positiv: Sitze in Lederoptik, Stromanschluss, W-Lan. Also lehne ich mich zurück, schalte den Laptop ein und sehe die Lichter des nächtlichen Warschaus an mir vorüberziehen. So weit so gut.

Kurz nachdem wir Polens Hauptstadt verlassen haben beginnen die ersten Zipperlein. Meine Knie schließen mit dem Vordersitz ab, ich fühle mich wie eingeschweißt. Gut, ich bin groß gewachsen. Das mag auch erklären, wieso ich die Toilettenkabine an Bord nur eingeschränkt nutzen kann. Einmal reingezwängt, bekomme ich kaum die Tür hinter mir zu, so winzig ist sie.

Glücklicherweise sind die Sitze neben mir leer, deshalb breite ich mich aus und versuche zu schlafen. Zumindest zeitweise muss ich eingenickt sein, denn ich werde plötzlich wach, weil es so still ist. Kein Busfahrer, der Bus steht, Motor ist aus, die Tür auf. Müde tappe ich nach draußen, stehe an einer nebligen Geistertankstelle an einer Bundesstraße in der Mitte von Nirgendwo.

Aha, eine Pause. Zeit nachzuzählen, ob noch alle meiner Gräten dort sitzen wo sie hingehören, denn mein Rücken sendet langsam Warnsignale aus. Mal kurz Mails checken. Nanu, das W-Lan scheint an der polnischen Grenze den Job an den Nagel gehängt zu haben. Also weiter vor mich hindämmern auf meinen drei okkupierten Sitzen.

Überraschend schnell taucht Berlin auf, schön sieht es aus mit seiner Morgensonnen- Skyline. Ich recke mich und strecke mich und bin mir sicher – die Zeit der Busfahrten ist vorbei für mich, unschlagbarer Preis hin oder her. Wäre der Bus voll ausgebucht gewesen hätte ich 10 Stunden auf meinem Sitz mit minimalem Spielraum zubringen müssen. Die Variante mit den drei Sitzen war auch nicht der Brüller. Es stimmt: Ich werd zu alt für so’n Scheiss.

Bastian juckt das nicht. Er ist Busfahrtfan von nun an. Vielleicht lag es aber auch nur an dem Mandelvodka mehr, den er vor der Fahrt getrunken hat…

[Lennart Meyer]

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Wahlen Polen

Polen hat gewählt. Donald Tusk wird weiterhin Premierminister bleiben. Gegner Jaroslaw Kaczynski steht als Verlierer da. Überraschend gut schnitt die Bewegung von Janus Palinkot ab. Alles zur Wahl in Polen bei European Circle.

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Umzug aus Warschau

So. Die Wohnung in Warschau ist jetzt wieder leer. Nach sechs Monaten ist die Wohnung dahin. In Warschau eine wirklich gute Zeit gehabt, viele Menschen kennengelernt, viel über Warschau gelernt, leider viel zu wenig über die anderen Städte in Polen; aber das kommt noch und Warschau ist auch nicht von der Landkarte verschwunden; nur eben ab jetzt nicht mehr mit der eigenen Wohnung.

Den Umzug hat die Firma Aneks ganz wunderbar über die Bühne gebracht. Das Vergnügen war nicht klassisch preiswert, aber es funktionierte wirklich ausgezeichnet. Die Möbel sind unbeschadet in Warschau abgebaut worden und unbeschadet in Berlin wieder aufgebaut worden. Und das alles rasend fix, höflich und zuverlässig.

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Nicht so toll: UPC Polska

Als ich nach Warschau gezogen bin, habe ich einen Anbieter gesucht, der mir Internet ermöglicht. Von UPC Polska bekam ich ein Angebot, was war nicht rasend günstig war (irgendwas um die 30 Euro pro Monat, was in Polen in eine eher obere Preisklasse gehört) aber es hatte den Vorteil, dass man jederzeit kündigen könne. Das habe ich mir auch noch mal am Telefon bestätigen lassen.

Dann kam irgendwann der Installateur und das Internet lief. Rechnungen kamen (nur online, über ein Webinterface abrufbar, nicht per Mail und auch nicht per Post) und alles war fein. Bis dahin hätte ich UPC uneingeschränkt weiter empfohlen.

Nun endet leider mein Aufenthalt in Warschau, also habe ich rechtzeitig UPC Bescheid gesagt, dass ich gerne kündigen möchte. Das macht UPC aber nicht sehr glücklich, sie wollen mich als Kunden gerne behalten.

Nachdem Sie, trotz angegebener Vertragsnummer, nicht alle Daten hatten, habe ich diese nachgereicht; was aber noch nicht genug war. Ich habe schriftlich gekündigt und per Mail. Per Mail wurde ich auch immer wieder versucht, vom tollen Service zu überzeugen (ich habe wirklich nichts gegen den Service, UPC war als Provider echt okay) aber ich verlasse Warschau, leider. Es wird halt mit der Zeit mühsam, den ständig neuen Wünschen und Gesprächsangeboten nachzukommen bzw. auszuweichen, nur um einen Vertrag zu kündigen, den man angeblich jederzeit kündigen kann.

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Kingas Pancakes

Die hübsche Wohnung in Warschau ist nicht nur Ausgangspunkt für die diversen Touren durch die polnische Hauptstadt, hier wird regelmäßig auch gekocht. Die wunderbare Kinga hat uns eine Variante der in Polen sehr beliebten Pancakes gemacht. Im Original heißt das Naleśniki ze szpinakiem i słiwką w sosie pleśniowym.

Man nehme für Pfannkuchen: Mehr, Eier, Milch, ein bisschen Wasser, ein bisschen Salt, ein bisschen mehr Zucker, Backpulver. Daraus wird dann ein Teig gerührt. Dann ab in die Pfanne damit!

Um diese Pfannkuchen zu befüllen braucht man Spinat, Zwiebeln, Hühnchen (bzw. für Vegetarier nimmt man halt Pilze), Currypulver, Sprossen, Trockenpflaumen. Alles schön garen, anbraten, etc. und dann miteinander vermischen.

Für die Sauce braucht man Blauschimmelkäse, Sahne und Muskatnuss. Das wir dann über die gefüllten Pfannkuchen drüber gegeben und macht das ganze zu einem ganz vorzüglichen Mahl.

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